Was macht ein Buchhalter genau?

Ein Buchhalter ist zuständig für die Verbuchungen von allen Geschäftsvorfällen innerhalb des Unternehmens. Hierzu gehört insbesondere die Kontierung von Belegen, Verbuchung von Eingangs- und Ausgangsrechnungen, auch Kreditoren-und Debitorenbuchhaltung genannt. Weiterhin übernimmt ein Buchhalter die Kassenbuchhaltung, Anlagebuchhaltung. Erfahrene Buchhalter sind zuständig für die Hauptabschlussbuchhaltung. Hierzu gehört insbesondere die Kalkulation und Verbuchung von Abschreibungen, Rechnungsabgrenzungsposten, Rückstellungen und die Abstimmung zwischen Hauptbuch und allen Nebenbüchern.

Folglich wird sichergestellt, dass alle Transaktionen verursacht durch entstandene Erträge und Aufwendungen, aber auch Geldbewegungen in der Bilanz und Gewinn-und Verlustrechnung eines Unternehmens richtig abgebildet werden. Des Weiteren hat ein Buchhalter alle gesetzlichen Anforderungen in Übereinstimmung mit den Steuergesetzen, Handelsgesetzen und ggf. internationalen Anforderungen, wie z.B. IFRS zu befolgen.

Was macht einen guten Buchhalter aus?

Ein guter Buchhalter ist überdurchschnittlich detailorientiert. Des Weiteren hat er auch immer im Blick, welche Auswirkung jede einzelne Buchung auf die Bilanz und GuV hat. Weiterhin muss in Deutschland ein Buchhalter sich mit dem Handelsgesetzbuch, insbesondere mit den §§ 238 ff. HGB auskennen. Aufgrund des Maßgeblichkeitsprinzips der Handelsbilanz für die Steuerbilanz ist ein solides Verständnis der Steuergesetze zwingend erforderlich. Dabei sind in erster Linie die Ertragsteuer- und Umsatzsteuergesetze von ausschlaggebender Bedeutung. Neben der Befolgung der oben erwähnten Gesetze ist die Einhaltung der Abgabefristen, wie z.B. für die Abgabe der monatlichen Umsatzsteuervoranmeldungen ein wichtiges Merkmal eines guten Buchhalters.